A, Actuals, Aktie, Aktienfonds, All-Time-High, All-Time-Low, Anlagefonds, Arbitrage, Ask-Price, Asset Allocation
B, Backwardation, Bear, Bid, Break-Even-Point, Bull
C, Call-Option, Cash-Market, Clearing House, Commission, Contango, Contingentorder, Contract
D, Delivery Month, Delta, Diversifikation
F, Fundamental Analysis, Futures
G, Geldmarktpapier
L, Leverage, Liquidation, Long, Lot
M, Margin, Margin Call, Market Order
O, Obligation, Obligationenfonds, Open Interest, Option, Overbought, Oversold
P, Pit oder Ring, Portfoliofonds, Position, Put
R, Rendite, Risiko
S, Short, Spread/Straddle, Stop/Stop-Order/Stop-Loss-Order
T, Trend,
V, Video-Master, Volumen
W, Warenterminbörsen

 

                          (International Herald Tribune, October 27. 1989. Kal, Cartoonists and Writers Syndicate, 1989) 

Actuals

Effektiv vorhandene Ware, bereit für Lagerung, Verschiffung, Verarbeitung

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Aktie

Wertpapier, das einen Anteil am Eigenkapital und damit am Erfolg einer Aktiengesellschaft verkörpert. Ein Aktionär hat entsprechend seinem Miteigentum einen Anspruch auf den Gewinn der Gesellschaft. Die Ertragskraft, d.h. die erwarteten zukünftigen Gewinne, sind der langfristig bestimmende Faktor für die Kursentwicklung.

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Aktienfonds

Wer mit kleinerem Budget in Aktien anlegen möchte, tut dies am besten mit einem Aktienfonds. Wer Anteile an einem Aktienfonds kauft, beteiligt sich an einem breit gestreuten Aktienportefeuille und optimiert auf die Weise sein Risiko. Das Risiko ist kleiner als bei einem Kauf von ein paar wenigen Aktien. Es gibt Länderfonds, Regionenfonds und Fonds, welche global in Aktien anlegen. Und dann gibt es noch Branchenfonds, welche global in Aktien einer bestimmten Branche anlegen.

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All-Time-High

Höchster je bezahlter Preis, historisches Hoch.

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All-Time-Low

Tiefster je bezahlter Preis, historisches Tief.

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Anlagefonds

Gemeinschaftliche Kapitalanlage: Die Einlage vieler Anleger wird zu einem grossen Vermögen zusammengefasst und von erfahrenen Anlagespezialisten in breit gestreute Wertpapiere investiert und professionell verwaltet. Das heisst, die Anlagen werden laufend überwacht und nach Bedarf umgeschichtet bzw. den erwarteten Entwicklungen auf den Finanzmärkten angepasst. Jeder Fonds hat eine definierte Anlagepolitik mit Anlagerichtlinien, die der Fondsmanager strikte einhält.

 

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Arbitrage

Kauf eines Kontraktes bei gleichzeitigem Verkauf eines anderen Kontraktes an einer anderen Börse (siehe auch "Spread").

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Ask-Price

Angebotspreis, Verkaufsangebot (Briefkurs).

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Asset Allocation

Strategische Zusammensetzung des Anlagevermögens, die langfristig beibehalten werden sollte. Dabei wird das anzulegende Vermögen auf Anlagekategorien (Aktien, Obligationen, Geldmarkt) und Währungen aufgeteilt. Die Gewichtung dieser Anlagekategorien richtet sich nach dem persönlichen Anlageziel. Wer zum Beispiel Kapitalwachstum anstrebt, also vor allem Kursgewinne und weniger ein regelmässiges Einkommen aus Zinsen möchte, wird in seiner Asset Allocation einen hohen Aktienanteil haben. Die Asset Allocation ist eigentlich das Vorgehen, um ein gestecktes Anlageziel zu erreichen. Wenn wir die Asset Allocation als das Rezept bezeichnen, so verkörpern Wertschriften, also Aktien, Fonds usw., die Zutaten. Für die Umsetzung der Asset Allocation geradezu ideal und für alle Vermögensklassen gleichermassen geeignet sind Portfoliofonds.

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Backwardation (betrifft nur Londoner Metall-Märkte)

Der Kassapreis ist höher als der Preis für Terminware.

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Bear

Baissier, der auf fallende Preise spekuliert.

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Bid

Nachfrage, Kaufangebot (Geldkurs).

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Break-Even-Point

(Gewinnschwelle) Kurs des Basiswertes bei Ausübung, zu dem die eingegangene Optionsposition weder Gewinn noch Verlust bringt.

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Bull

Haussier, der auf höhere Preise spekuliert.

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Call-Option

Kaufoption.

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Cash-Market

Markt für Kassaware, auch Loko-Markt, Effective-Market, Spot-Market.

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Clearing House

Über das Clearing House, das mit jeder Terminbörse verbunden ist, werden alle Geschäfte der Börsenmitglieder verrechnet. Gleichzeitig erfolgt die Überwachung der Abwicklung und Einhaltung eingegangener Kontrakte.

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Commission

Provision für den Broker (Makler) für die Vermittlung der Terminkontrakte.

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Contango (betrifft nur Londoner Metall-Märkte)

Der Kassapreis ist tiefer als der Preis für Terminware.

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Contingentorder

Billigst-, Bestens- oder limitierte Aufträge, die eine bestimmte Auflage erfüllen müssen.

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Contract

Mengeneinheit eines Rohstoffes mit genau definierten Qualitätsstandards.

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Delivery Month

Kalendermonat, in welchem ein Terminkontrakt ausläuft.

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Delta

Kennzeichnet den Faktor, um den sich die Prämie einer Option im Verhältnis zur Preisänderung des zugrundeliegenden Terminkontrakts ändert. Delta ist eine dynamische Zahl. Kaufoptionen haben positive Deltas, Verkaufsoptionen negative. Ist Delta z.B. 0,5, bedeutet dies bei einem Anstieg des zugrundeliegenden Terminkontrakts um $ 1.00 einen Anstieg der Optionsprämie von 50 cents.

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Diversifikation

Risikostreuung. Das anzulegende Vermögen wird breit gestreut, d.h. in viele unterschiedliche Titel investiert, um das Risiko zu minimieren. Ein Aktienportefeuille kann z.B. nach Branchen und Ländern bzw. Regionen diversifiziert werden. Das Risiko des gesamten Portefeuilles ist dann kleiner als das Risiko einer einzelnen Aktie.

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Fundamental Analysis

Analyse der fundamentalen Einflüsse, d.h. Versuch zur Bestimmung der kommenden Preisentwicklung durch Analyse der Faktoren für Angebot und Nachfrage.

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Futures

Börsenterminverträge mit Kaufs- und Verkaufsvereinbarungen über eine standardisierte Ware auf Termin an einer Börse.

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Geldmarktpapier

Wertpapier, welches eine kurzfristige Geldschuld verkörpert. Dem Geldmarkt werden üblicherweise Ausleihungen mit einer Laufzeit bis zu 12 Monaten zugerechnet. Bei Laufzeiten über einem Jahr spricht man von Kapitalmarkt. Der Geldmarkt wird von Grossanlegern dominiert, also von Banken, internationalen Industriekonzernen und Staaten bzw. staatlichen Institutionen. Mit einem Geldmarktfonds kann sich auch der private Anleger mit mehreren hundert Franken problemlos am Geldmarkt beteiligen.

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Leverage

Hebelwirkung des Einschusses oder einer Optionsprämie.

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Liquidation

Verkauf eines früher gekauften Kontraktes (Long-Position);

Kauf zur Abdeckung einer Baisseposition (Short-Position).

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Long

  1. Kaufposition am Terminmarkt.
  2. Besitz von effektiver Ware am Kassamarkt.

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Lot

Los, Mengeneinheit eines Kontraktes.

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Margin

Einschuss als Rücklage für die Sicherheit des Brokers bei Auftragsausführung, also zur Abdeckung möglicher Preisschwankungen. Der Einschuss hat die Funktion eines Depots und ist keine Anzahlung.

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Margin Call

Nachschuss, den der Broker nach entstandenen Buchverlusten verlangt, meistens telefonisch, sobald das verbliebene Guthaben den vorschriftsmässigen Einschuss nicht mehr deckt. Falls der Kunde diesen Forderungen nicht nachzukommen vermag, werden die Positionen "exekutiert".

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Market Order

Auch: Unlimitierter Auftrag. 1: Kaufauftrag ohne Angabe eines Preislimits, der zum billigstmöglichen Kurs sofort auszuführen ist. 2: Verkaufsauftrag ohne Angabe eines Preislimits, der zum bestmöglichen Kurs sofort auszuführen ist. "Billigst" wird nur für Kaufaufträge, "Bestens" nur für Verkaufsaufträge benutzt.

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Obligation

Wertpapier, welches ein Schuldverhältnis verkörpert. Der Schuldner verpflichtet sich, den geliehenen Geldbetrag dem Gläubiger, also dem Besitzer der Obligation, zu einem fest vereinbarten Zeitpunkt zurückzubezahlen und für die Zeit der Ausleihung ein Entgelt zu entrichten, üblicherweise in der Form von regelmässigen Zinszahlungen. Auch Obligationen sind Kursschwankungen unterworfen. Ihr Kurs bewegt sich umgekehrt zum Marktzins. Allerdings sind diese Kursschwankungen weniger ausgeprägt als bei Aktien.

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Obligationenfonds

Sie sind das ideale Instrument für Anlegerinnen, die sich an einem aktiv bewirtschafteten Obligationenportefeuille beteiligen möchten. Die Titel werden vom Fondsspezialisten laufend überwacht, der die Laufzeitenstruktur an die Zinsentwicklung anpasst und die Bonität (Kreditwürdigkeit) der Schuldner prüft.

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Open Interest

Das Offene Interesse ist die Summe aller Open-Contracts, also die Summe aller Hausse- oder Baissepositionen, deren Anzahl identisch sein muss. Die Analyse des Open Interest ist ein wichtiger Bestandteil für die technische Beurteilung des Marktes.

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Option

Ein Kontrakt, der dem Inhaber das Recht und dem Stillhalter die Verpflichtung gibt, bis zum Verfalldatum der Option zum Basispreis den zugrundeliegenden Wert zu kaufen oder zu verkaufen.

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Overbought

Ein Markt wird als "überkauft" bezeichnet, wenn die Preise schnell und stark gestiegen sind, so dass mit einer Preiskorrektur gerechnet werden muss.

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Oversold

Ein Markt wird als "überverkauft" bezeichnet, wenn die Preise schnell und stark gefallen sind, so dass mit einer Preiskorrektur gerechnet werden muss.

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Pit oder Ring

Das Pit oder der Ring einer Börse ist das Forum, auf dem die Aufträge ausgeführt werden.

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Portfoliofonds

Auch Anlagestrategie- oder Anlagezielfonds genannt, sind Anlagefonds, welche national und international in Geldmarktpapiere, Obligationen und Aktien investieren. die Gewichtung dieser Anlagekategorien, insbesondere des Aktienanteils, richtet sich nach dem Anlageziel. Portfoliofonds sind das ideale Instrument für eine langfristige, systematische Anlage. Mit dem Ihrem Anlageziel entsprechenden Portfoliofonds ist ein Vermögen stets gemäss der aktuellen Anlagepolitik der Bank angelegt. In diese Anlagepolitik fliesst das gesamte Know-how der Volkswirtschafter und Finanzanalysten der Bank ein. Die Fondsspezialistinnen übernehmen die Titelauswahl und überwachen die Anlagen. Mit einem Portfoliofonds investiert man wie ein Profi. Die Anlegerin profitiert von den Vorteilen einer professionellen Vermögensverwaltung, und das ohne Zeitaufwand.

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Position

Engagement, das ein Kauf oder Verkauf sein muss.

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Put

Kurzbezeichnung für eine Verkaufsposition, mit der man innerhalb einer vorgesehenen Zeitperiode einen Kontrakt zu einem fixierten Preis verkaufen kann.

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Rendite

Gemeint ist die Gesamtrendite oder Performance. Sie bedeutet die Wertsteigerung einer Anlage und setzt sich zusammen aus Ausschüttungen (z.B. Dividenden bei Aktien oder Zinszahlungen bei Obligationen) und Kurssteigerungen. Vorstellbar ist immer auch eine negative Performance. Die Performance bezieht sich immer auf einen Zeitraum. Zwecks einfacherer Vergleichbarkeit wird zumeist die jährliche Gesamtrendite angegeben.

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Risiko

Vereinfacht ausgedrückt bedeutet Risiko die Häufigkeit und Stärke von Kursschwankungen. Risiko ist nicht a priori negativ, denn Kursschwankungen beinhalten Kursverluste wie auch Kursgewinne. Es gilt allerdings der Grundsatz: je höher das Risiko, desto höher der zu erwartende Ertrag. Die Anlegerin, die bereit ist, ein höheres Risiko einzugehen, wird – zumindest langfristig – mit einem entsprechend höheren Ertrag entschädigt. Kursschwankungen ausgesetzt sind vor allem Aktien, aber auch Obligationen, Immobilien, Währungen oder Gold.

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Short

Verkaufsposition, Leerverkauf, das heisst ein Geschäft, das mit einem Verkauf beginnt und später durch einen Kauf abgeschlossen wird.

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Spread/Straddle

Gleichzeitiger Kauf und Verkauf von Terminkontrakten in verschiedenen Terminen, verschiedenen Rohstoffen oder an verschiedenen Börsen (für den letzten Fall verwendet man häufig den Begriff "Arbitrage").

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Stop/Stop-Order/Stop-Loss-Order

Alle diese Wörter sind Begriffe zur Absicherung von eingegangenen Positionen. Sie werden oftmals ungenau verwendet prinzipiell wird eine Stop-Order zur Market-Order (Besten-Order), sobald ein bestimmtes Limit erreicht ist. Die Stop-Order wird für folgende Fälle verwendet:

1. Der Stop wird zum Eingehen einer Position gesetzt. Die Stop-Buy-Order wird zu einer Billigst-Kauf-Order, wenn der Preis das Limit erreicht oder überschritten hat. Die Stop-sell-Order wird zu einer Bestens-Verkaufs-Order, wenn der Preis das Limit erreicht oder unterschritten hat.

2. Die Stop-Order wird im selben Sinne zur Absicherung von bereits gemachten Buchgewinnen verwendet (Gewinnsicherungen mittels Stops).

3. Diese Orders werden dann zu Stop-Loss-Orders, wenn mit ihnen beim Auslösen des Stops Verluste begrenzt werden.

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Trend

Preisrichtung, die fallend, horizontal oder steigend sein kann. Für Trendbestimmung werden verschiedene Verfahren angewandt (gleitende Durchschnitte, Momentum usw.).

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Video-Master

Elektronisches Übertragungsgerät für Börsenkurse aus aller Welt. Auf einem Bildschirm erscheinen verschiedene Informationen, die durch Eingabe von "Codes" abgefragt werden können.

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Volumen

Umsatz = Anzahl der getätigten Geschäfte für einen Rohstoff. Ein Geschäft beinhaltet einen Kauf und einen Verkauf zusammen.

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Warenterminbörsen

Hauptzentren in London, New York und Chicago regulieren seit ca. 300 Jahren das Preisniveau der 75 wichtigsten Rohstoffe und Devisen nach Angebot und Nachfrage.

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